Warum sich die Schweizer Bäckerei Hug für Thermoöltechnik entschied
Gil Bundy, Bill Bundy, Bob Bundy und Tom Bundy führen gemeinsam ein Familienunternehmen – den Weltmarktführer Bundy Baking Solutions. 2024 feierte die Unternehmerfamilie das 60-jährige Firmenjubiläum. Im Gespräch mit brot+backwaren gewährt sie einen Einblick hinter die Kulissen ihres Erfolgs.
Unter Vakuum versteht man üblicherweise einen Raum, der weitgehend frei von Materie ist.
Oft wird er als luftleerer Raum bezeichnet. Im Kontext mit dem Einsatz in Bäckereien geht es um etwas anderes: Vakuumtechnologie eröffnet die Möglichkeit, Brot und Kleingebäcke mit deutlich verbesserten Eigenschaften und in effizienteren Prozessen herzustellen.
F&E spielt für Royal Kaak eine bedeutende Rolle. Das war auch bei der Entwicklung einer neuen Kopfmaschine
der Fall. Weil poröse, luftdurchlässige Portionierbecher zum Einsatz kommen – was neu ist in der Backwarenherstellung –, erreicht die Maschine eine höhere Gewichtsgenauigkeit und bietet mehr Flexibilität beim Verarbeiten von Teigen mit hoher Teigausbeute. Mit seiner Innovation setzt das Unternehmen nach eigenen Worten einen neuen Industriestandard.
Um Schimmelkontamination zu verhindern und Haltbarkeiten abzusichern, ist eine gute Hygienepraxis in Bäckereien unumgänglich. Die Bereiche vor und nach dem Backen werden dabei hygienetechnisch unterschiedlich betrachtet.
Mit einem Teigportionierer von VEMAG und dem Vorsatzgerät „Sheetinghorn“ lassen sich Teige und Massen zu Bahnen ausformen. Was bei Mürbteigen oder Marzipan funktioniert, geht auch bei Butter. Die Nachfrage wächst. Warum – darüber sprachen wir mit Christoph Thelen, Mit-Geschäftsführer der VEMAG Maschinenbau GmbH in Verden an der Aller.
Mehr Flexibilität, mehr Automatisierung, mehr Output – wie sich der Weltmarktführer für Lauge –
die Brezelbäckerei Ditsch – mit Investitionen in die deutschen und US-amerikanischen Standorte für
die Zukunft aufstellt. Ein Gespräch mit Klaus Westerwelle, Managing Director Operations, und Matthias Hartung, Werkleiter Oranienbaum.
Als die SchapfenMühle 1995 ihren ersten Dinkel-Vertragsanbau vereinbarte, war das der Beginn einer
besonderen Spezialisierung. „Wir haben Pionierarbeit geleistet“, weiß der Geschäftsführer Ralph Seibold,
„lange bevor Dinkel ein Trendthema war.“ 2026 gibt das Unternehmen seiner Kompetenz für Dinkel einen
Namen und führt mit „Schapfen Qualitäts-Dinkel“ eine eigene Dachmarke ein.
Bei Christian Hertig geht es um Minuten. In der Produktion seiner Bäckerei Panesano in Zürich/Schweiz läuft die Auslieferung für einen Kunden zum größten eidgenössischen Fest* auf Hochtouren. Die Konzentration in seinem Team aus 18 Nationen ist hoch, dennoch wird am Arbeitstisch beim Rundwirken gescherzt.

