Automatenshops, also Geschäfte ohne Personal, in denen Produkte rund um die Uhr aus Automaten gekauft werden können, gewinnen in Österreich an Bekanntheit und Akzeptanz. Dies zeigt eine repräsentative Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Marketagent.
Vielen sind sie bereits ein Begriff: 93 % der Befragten haben schon einmal von Automatenshops gehört und 29 % haben bereits selbst in einem solchen Shop eingekauft. Besonders offen zeigt sich die junge Generation: In der Generation Z liegt der Anteil der bisherigen Nutzer schon bei rund 40 %. Auch für die Zukunft zeigt sich ein deutliches Potenzial: 54 % der Befragten können sich vorstellen, künftig (wieder) in Automatenshops einzukaufen (Generation Z: 69%).
Der größte Vorteil aus Sicht der Konsumenten liegt in der durchgehenden Verfügbarkeit: 64 % gefällt, dass Automatenshops rund um die Uhr geöffnet sind. 61 % sehen sie als praktische Lösung für Notfälle, etwa wenn dringend ein Produkt benötigt wird und klassische Geschäfte bereits geschlossen sind. Auch die Möglichkeit, regionale Produkte anzubieten, wird von mehr als einem Drittel positiv hervorgehoben (35%).
Auf der anderen Seite gibt es Kritik: Preisaufschläge auf Produkte (49%), eine begrenzte Produktauswahl (44%) sowie das fehlende Personal bzw. mögliche Arbeitsplatzverluste im Handel (43%) zählen zu den größten Bedenken.
Die beliebtesten Produkte in Automatenshops sind Snacks bzw. Süßigkeiten (54%) und alkoholfreie Getränke (52%). Aber auch verpackte Lebensmittel (45%), Drogerie- und Hygieneartikel (43%) sowie Notfall- und Reiseartikel (43%) sind beliebt.
Für die Studie wurden 1.000 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren repräsentativ für die österreichische Bevölkerung befragt.
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