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Bäckerhandwerk: Mehr Neugründungen, aber weniger Betriebe

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Der Branchenumsatz im deutschen Bäckerhandwerk stieg 2025 um 1,3 % auf 18,14 Mrd. EUR. Gleichzeitig verlangsamte sich der Rückgang der Betriebszahlen und die Zahl der Neugründungen erreichte mit 448 einen neuen Höchststand seit 2018. Über diese Zahlen informiert der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks.
Die Anzahl der handwerklichen Bäckereibetriebe sank im vergangenen Jahr um 2,8 % auf 8.659 Unternehmen. Der Strukturwandel der Branche setzt sich damit fort, wenn auch etwas langsamer als in den Vorjahren. „Hinter jeder Betriebsaufgabe steht ein Unternehmer, der oft über Jahrzehnte Verantwortung übernommen hat. Dass sich der Rückgang verlangsamt hat, ist positiv. Von einer Entwarnung kann aber keine Rede sein. Viele Betriebe arbeiten am Limit und kämpfen täglich mit gestiegenen Kosten und nach wie vor wachsender Bürokratie“, so Roland Ermer, Präsident des Zentralverbandes.
Die Zahl der Beschäftigten liegt zum Stichtag bei 232.000, was einem moderaten Rückgang von 1,4 % entspricht. Besonders positiv bewertet der Zentralverband die Entwicklung bei den Neugründungen. Im Jahr 2025 wagten 448 Bäckermeister den Schritt in die Selbstständigkeit. „Wer heute eine Bäckerei gründet, braucht Mut, Leidenschaft und Unternehmergeist. Die hohe Zahl bei den Neugründungen zeigt, welches Vertrauen junge Unternehmer in unser Handwerk haben“, erklärt Ermer.

Bild: © Zentralverband