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Ölz baut E-Mobilität weiter aus

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Der österreichische Backwarenhersteller Ölz erweitert die eigene Elektroflotte um vollelektrische Lkw und leichte Nutzfahrzeuge. Mit dieser Investition verstärke man den Frischdienst und setze zugleich auf eine nachhaltige, zukunftssichere Antriebstechnologie. Ölz hat sich mit der Teilnahme am „klimaaktiv Pakt 2030“ freiwillig dazu verpflichtet, den CO₂-Ausstoß bis 2030 um mindestens 50 % zu reduzieren.
Die drei neuen DAF E-Lkw haben eine Reichweite von rund 280 km und tragen den Angaben zufolge dazu bei, die CO₂-Emissionen um etwa 50 t pro Jahr zu reduzieren. „Sie sind damit ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Ölz Frischdienst-Konzepts, das mehr als 4.300 Kund:innen auf rund 180 Touren mit frischen Backwaren beliefert“, heißt es aus dem Unternehmen. Geladen werden die E-Lkw mit Ökostrom über Hochleistungsladestationen der regionalen Energieversorger und Netzbetreiber – überwiegend über Nacht in den Ölz Depots.
Ergänzend dazu erweitert Ölz seine Flotte im leichten Nutzfahrzeugsegment. Die sieben neuen VW ID. Buzz Modelle haben eine Reichweite von rund 320 km. Ölz: „Mit einer jährlichen Laufleistung von etwa 30.000 Kilometern pro Fahrzeug ersetzt die neue Generation gezielt bestehende Verbrennerfahrzeuge. Allein durch diese Umstellung werden rund 35 Tonnen CO₂ pro Jahr über alle sieben Fahrzeuge eingespart.“
Die Entscheidung für den Ausbau der E-Mobilität erfolgte eigenen Angaben zufolge auch vor dem Hintergrund aktueller Unsicherheiten rund um alternative Kraftstoffe wie HVO-100. Während dieser synthetische Diesel kurzfristig eine Übergangslösung darstellen könne, sehe man die langfristige Perspektive klar in alternativen Antriebstechnologien mit höherer Planbarkeit und Verfügbarkeit. „Die Elektroflotte bietet hier aktuell die größte Sicherheit in Bezug auf Energieversorgung und Betriebskosten.“

Bild: © Ölz