Der österreichische Branchenprimus Ölz der Meisterbäcker hat den Umsatz 2025 in einem weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld um 1,2 % auf 265 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr steigern können. Zudem berichtet das Unternehmen von einem Mengenwachstum um 1,9 %. Das Exportgeschäft hat wesentlich zum Ergebnis beigetragen und machte 2025 44 % des Umsatzes aus.
Besonders im Export hat die Marke Ölz stark zugelegt. Zentrale Impulse kamen aus den Auslandsmärkten Deutschland, Tschechien und der Slowakei. „Die internationale Ausrichtung der Marke bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie“, teilt das Unternehmen mit. „und ein entscheidender Faktor für die positive Geschäftsentwicklung.“
Mit der Inbetriebnahme einer weiteren Produktionslinie am Standort Dornbirn erweiterte Ölz seine Produktionskapazitäten. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg von 1.060 auf rund 1.070 Personen. Einen Schwerpunkt legt das Unternehmen auf der Qualifizierung der eigenen Fachkräfte. „Die Investition in eine moderne Ausbildungsstätte ist für uns ein strategischer Schritt. Wir sichern damit langfristig unsere Fachkräfte, ermöglichen eine strukturierte, praxisnahe Ausbildung und stärken zugleich den Standort Dornbirn“, erklärt CEO Markus Stammen.
2025 führte Ölz freiwillig eine Nachhaltigkeitsberichterstattung mit dem Basisjahr 2024 ein. Trotz regulatorischer Anpassungen im Zuge der Omnibus-Regelung hält man an diesem Vorhaben fest. „Transparenz und Verbindlichkeit sind für uns zentrale Elemente einer nachhaltigen Unternehmensführung. Deshalb setzen wir die Nachhaltigkeitsberichterstattung unabhängig von regulatorischen Erleichterungen konsequent um“, so Stammen.
Bild: © Ölz

