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Großbäcker: Wissenschaftlicher Förderpreis 2026 für Dr. Thekla Alpers

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Warum sich Weizenteige je nach Hefestamm, Fermentationsdauer und Prozessführung unterschiedlich verhalten, ist eine zentrale Frage für die industrielle Brotherstellung. Genau diesem Zusammenspiel widmet sich die Dissertation von Dr.-Ing. Thekla Katharina Alpers. Für ihre Arbeit hat der Verband Deutscher Großbäckereien Dr. Alpers auf der 55. Wissenschaftlichen Informationstagung der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung am 15. Januar 2026 mit dem Wissenschaftlichen Förderpreis ausgezeichnet. Die Laudatio in Berlin hielt der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Tobias Schuhmacher
In ihrer an der Technischen Universität München angefertigten Dissertation untersuchte Dr. Alpers, wie Stoffwechselprodukte verschiedener Hefestämme die Struktur und das Fließverhalten von Weizenteigen beeinflussen. Dabei analysierte sie insbesondere den Zusammenhang zwischen Fermentationszeit, thermischer Behandlung und der Ausbildung des polymeren Teiggerüsts. Die Ergebnisse tragen dazu bei, die Dynamik von Gär- und Backprozessen besser zu verstehen und technologisch gezielter zu steuern.
Das Kuratorium des Förderpreises würdigte die Dissertation als herausragende wissenschaftliche Leistung auf dem Gebiet der Back- und Lebensmitteltechnologie. Hervorgehoben wurden der interdisziplinäre Ansatz sowie der hohe Praxisbezug der Arbeit, die wichtige Ansatzpunkte für die Optimierung industrieller Backprozesse liefert.
Der Wissenschaftliche Förderpreis ist neben der Urkunde mit einer Zuwendung in Höhe von 2.500 EUR verbunden.

Bild: Wissenschaftlicher Förderpreis für Dr.-Ing. Thekla Katharina Alpers (2.v.l.), im Bild zusammen mit Norbert Lötz (l.), Präsident des Verbandes Deutscher Großbäckereien, Heike Engels, Vizepräsidentin VDG, und Tobias Schuhmacher, Hauptgeschäftsführer VDG © grossbaecker.de