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Ölz veröffentlicht freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht

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Der österreichische Branchenprimus Ölz veröffentlicht erstmals eine freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung auf Grundlage der CSRD (Basisjahr 2024). „Der Nachhaltigkeitsbericht ist ein wichtiges Instrument, um Potenziale zu erkennen und Verbesserungen messbar zu machen“, sagt Markus Stammen, CEO von Ölz der Meisterbäcker. „Transparenz ist für uns das Mittel, Verbindlichkeit und Entwicklung sicherzustellen. Regulatorische Vereinfachungen verstehen wir als Chance, den Fokus noch stärker auf Wirkung zu legen – weniger Formalismus, mehr Umsetzung.“
Grundlage der Berichterstattung bildet eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse mit dem Schwerpunkt auf vier zentrale Themenfelder: Klimawandel, Arbeitskräfte, Verbraucher und Unternehmensführung.
Im Jahr 2024 lagen die Emissionen demnach bei 144.902 Tonnen CO₂e (Scope 1, 2 und 3). Ziel sei eine konsequente Reduktion von 50 % in Scope 1 und 2 bis 2030 (klimaaktiv Pakt Basisjahr 2005). Parallel dazu treibe man den Ausbau erneuerbarer Energien voran: Bereits 36 % des Energiebedarfs wurden den Angaben zufolge durch nachhaltige Quellen gedeckt, darunter Grünstrom aus Wasserkraft, Wärmerückgewinnung aus dem Backprozess und Fernwärme. Hinzu kämen Investitionen in Photovoltaik (3.240 m² Fläche mit 960 kWp Leistung), ein systematisches Energiemanagement nach ISO 50001 sowie die Transformation der Fahrzeugflotte – mit einem steigenden Anteil an HVO-basierten LKW und E-Fahrzeugen.
Laut aktuellen Unternehmenszahlen beschäftigt Ölz rund 1.070 Mitarbeiter aus 39 Nationen. In der Mitteilung heißt es: „Vielfalt, Chancengleichheit und sichere Arbeitsbedingungen sind zentrale Bestandteile der Nachhaltigkeitsstrategie. Programme zur betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF), für die Ölz erneut ausgezeichnet wurde, sowie ein klarer Anspruch an Arbeitssicherheit unterstreichen die Bedeutung der Mitarbeiter:innen im Unternehmen. Darüber hinaus engagiert sich Ölz aktiv in gesellschaftlichen Initiativen und stärkt durch Kooperationen mit Organisationen wie dem Roten Kreuz oder der Caritas regionale und soziale Projekte.“
Die Verantwortung für Nachhaltigkeit liegt bei der Geschäftsführung und einem eigenen Nachhaltigkeits-Board. „17 definierte Handlungsfelder sowie klare Zuständigkeiten sichern die operative Umsetzung“, so das Unternehmen. Ölz orientiert sich dabei an dem anerkannten CSRD-Standard, um Vergleichbarkeit zu schaffen, fundierte Entscheidungen sowie eine strukturierte Nachhaltigkeitssteuerung zu ermöglichen.
Ölz ist österreichischer Marktführer im Bereich Gebäck und Toastbrot. An zwei Standorten in Dornbirn produziert die Großbäckerei mehr als 100 Produkte sowie rund 30 Saisonartikel. Im Geschäftsjahr 2025 wurde mit rund 1.070 Mitarbeitern ein Gesamtumsatz von rund 265 Mio. EUR erwirtschaftet.

Bild: Ölz Bäckerei in Dornbirn-Wallenmahd © Ölz der Meisterbäcker