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Emissionsärmerer Weizen: Lieken treibt Klimaziele voran

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Nach der offiziellen Validierung der Klimaziele durch die Sciene Based Targets initiative (SBTi) startet Lieken in die Umsetzungsphase und setzt sein Pilotprojekt „Dünger mit reduziertem CO2e-Fußabdruck im Weizenanbau“ weiter fort. Hintergrund ist, dass Düngemittel einen wesentlichen Anteil des CO2e-Fußabdrucks von Weizen und damit auch von Backwaren verursachen. Zurzeit werden gemeinsam mit sechs Partnerlandwirten auf mehr als 300 ha Projektweizen angebaut. Das Projekt wurde 2024 gemeinsam mit SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH, AGRAVIS Ost GmbH & Co. KG, VERAVIS GmbH, Roland Mills Ost GmbH & Co. KG und Landwirten aus Mitteldeutschland gestartet. Der zentrale Ansatz des Projekts ist der Einsatz von Stickstoffdüngern, die mit zertifiziertem Biomethan hergestellt werden. Im Vergleich zu erdgasbasierten Düngemitteln lassen sich die CO2e-Emissionen in der Düngemittelproduktion laut Unternehmen um bis zu 90 % reduzieren. Zusätzlich verringern Nitrifikationsinhibitoren in ausgewählten Düngern die Lachgasemissionen auf dem Feld um 40 bis 60 %. 2025 konnte der Product Carbon Footprint des Projektweizens gegenüber dem Referenzszenario mit konventionellem Dünger um über 30 % reduziert werden.

Bild: Felix Krobitzsch (l.), Wachauer Agrar- und Transport GmbH, und Markus Bockholt (Lieken) begleiten das Projekt von Lieken © Lieken