Steigenden Lebenshaltungskosten zum Trotz scheinen sich einige Backwaren mit High-End-Preisen mancherorts prächtig zu verkaufen. Das britische Magazin „The Guardian“ beobachtet, dass im Luxuskaufhaus Harrods in London gefüllte, herzhafte Croissants mit Blattgold für 12 Pfund zu haben sind. Und beim französischen Patissier Cedric Grolet im Luxushotel Berkeley schlägt ein Haselnusskeks durchaus mal mit 25 Pfund zu Buche. In UK habe das Zeitalter der 10-Pfund-Gebäckstücke begonnen. Das Magazin zitiert Emma Bell, Wirtschaftsprofessorin an der Stockholm School of Economics. Sie erklärt, dies sei ein globaler Trend. Hochwertige Bäckereien profitierten von der Abkehr von „einer Ära billiger, hochverarbeiteter Lebensmittel“ hin zu Betrieben, die „handwerkliche Fertigung fördern“. Kunden seien bereit, insbesondere für einzigartige, exquisite Backwaren hohe Summen auszugeben. Dem Bericht nach sind diese Bäckereien meistens in Großstädten zu finden, wie London, Paris oder New York (wo ein Birnengebäck 12 Dollar kostet und das Croissant Supreme bei Lafayette für über 10 Dollar zu haben ist).
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