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Weniger Salz und Zucker: Freiwillige Selbstverpflichtung in Schweden

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In Schweden haben vier Lebensmittel-Branchenverbände – darunter der schwedische Bäcker und Konditorenverband Sveriges bakere & conditors – und ihre Mitgliedsunternehmen sich selbst auferlegt, weniger Salz und Zucker einzusetzen bzw. den Nährwert ihrer Produkte auf der Vorderseite der Verpackung anzugeben. Es handelt sich um eine freiwillige Selbstverpflichtung. Sie zielt auf das Jahr 2030 ab. Die Abmachung bezieht sich zunächst auf gesüßte Milchprodukte mit Geschmack, Brot, Kaffeebröd (Feingebäck), Kekse, Kuchen und Eiscreme. Die Ziele der einzelnen Verpflichtungen unterscheiden sich nach Lebensmittelsegment. Bei Brot sollen bis 2030 mindestens 80 % der Weichbrote eines Unternehmens maximal 1,0 g Salz pro 100 g Brot enthalten, weiches Vollkornbrot maximal 1,2 g Salz pro 100 g und Hartbrot maximal 1,3 g Salz pro 100 g. Als beteiligte Unternehmen werden Wasa/Barilla Sverige, Fazer Bageri, Lantmännen Unibake, Leksands Knäckebröd und Polarbröd genannt. Bei Kaffeebröd, Keksen und Kuchen wurde vereinbart, dass die Unternehmen den Nährwertgehalt (pro Stück oder Portion) auf der Vorderseite der Verpackung kennzeichnen müssen. Beteiligt sind Biscuit International Sweden, Lantmännen Unibake Sweden und Orkla Snacks Sweden.

Bild: © Livsmedelsföretagen