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b+b-2018-01-Reorganisation in Dinkelsbühl

WP-L in Dinkelsbühl steht für den Ofenbau und damit für die Keimzelle der WP-Gruppe mit dem legendären Matador. Nachdem es zuletzt ruhig um sie geworden war, melden sich die Dinkelsbühler jetzt reorganisiert mit neuem Schwung zurück.

Wer den Standort kennt, sieht es auf den ersten Blick. Es hat sich was getan in den alten Fertigungshallen an der von-Raumer-Straße in Dinkelsbühl. Die Produktionsstrukturen sind durchorganisiert, die Abläufe optimiert. Ofenbau, Maschinenbau und Technologiezentrum teilen sich die Hallen. Sämtliche Zerspanungstechnik wird gruppenübergreifend von einer Schwestergesellschaft in Bielefeld erledigt.

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Das WP-L-Führungstrio: CEO Ing. Günther Fliszar (Mitte), Technischer Leiter Dr.-Ing. Christoph Adams (rechts) und Joachim Scherff, Leiter Service (links). Alle drei stehen vor einem der neuen Ladenbacköfen, dessen Front in allen RAL-Farben zu haben ist und dessen Gärkammer eine leicht zu reinigende Kunststoffkammer ist

Geteilt ist die Fertigung in Maschinenbau, wo Teigteiler, Brötchenanlagen und die Anlagen zur Vakuumkonditionierung entstehen, sowie den Ofenbau. Der wiederum umfasst sowohl das klassische WP-Programm mit Matador, Rototherm und Ladenbacköfen – neuerdings mit verschiedenfarbigen Fronten zu haben – wie auch die Beladertechnik à la Ober. Darüber hinaus fertigen die Dinkelsbühler Ofenbauer für die Schwestergesellschaft WP-IB im baden-württembergischen Tamm sämtliche Tunnelöfen und übernehmen Konstruktion und Bau des Megador, eines wahlweise zyklotherm- oder thermoölbeheizten mehretagigen Durchlaufofens, der bei mittleren und großen Filialisten zum chargenweisen oder schrittweisen kontinuierlichen Backen von Brot und Kleingebäck zum Einsatz kommt.

Hinter der Neuorganisation in Dinkelsbühl stehen drei Männer, von denen zwei langjährige Erfahrungen im Bäckereimaschinen- und Ofenbau mitbringen. Ing. Günther Fliszar ist seit Anfang 2016 Geschäftsführer und verantwortlich für den Vertrieb, Dr.-Ing. Christoph Adams seit Ende 2016 Technischer Leiter und Herr der Entwicklung und Konstruktion. Der Dritte im Bund heißt Joachim Scherff und arbeitet seit Juli 2017 als Leiter des Services. Er hat die einst ausgelagerte Abteilung inzwischen wieder in das Unternehmen integriert und als eigenständige Abteilung neu organisiert. Die Auslagerung hatte viel Kundenzufriedenheit gekostet; die wieder aufzubauen, ist wichtigstes Ziel der inzwischen 40 Monteure. Scherff: „Der Service ist komplett eigenständig organisiert, die Ersatzteilorganisation neu aufgebaut und vom Teilelager der Produktion getrennt. Klar definierte Meldebestände sorgen für eine stabile Verfügbarkeit der Ersatzteile. Wir haben es innerhalb weniger Monate geschafft, dass mehr als jedes zweite benötigte Ersatzteil innerhalb eines Tages beim Kunden ist.“ Parallel baut er die Servicemannschaft weiter aus, was auch für die Anzahl der Backmeister gilt, die inzwischen von vier auf sechs wuchs. International werden die Monteure von den Servicekräften der lizensierten Händler unterstützt und ein System vorbeugender Wartungsmeldungen, wie es die beiden Schwesterfirmen Haton und Kemper bereits eingeführt haben, soll 2018 folgen und helfen, Stillstandzeiten von Anlagen und Öfen auf ein Minimum zu beschränken.

Die gute Um- und Absatzentwicklung der vergangenen beiden Jahre, so Günther Fliszar, hat bei der Reorganisation geholfen. „Der Umsatz ist 2016 und 2017 gestiegen und liegt inzwischen deutlich über der 40-Mio.-EUR-Marke. Beide Jahre schlossen“, so Fliszar, „ebenso deutlich mit schwarzen Zahlen ab.“ Vor allem der Export läuft gut. In 2017 konnten allein 220 Stikkenöfen ins Ausland verkauft werden, rund 100 mehr als im Jahr zuvor. Auch die Anzahl der verkauften Oberanlagen hat sich 2017 von zwei auf vier verdoppelt. Noch besser als im Ofenbau, so Fliszar, sah das Wachstum im Maschinengeschäft aus. Das soll auch so weitergehen, für 2018 steht bereits die Produktion von Tunnelöfen mit einer im Vergleich zum gerade abgelaufenen Jahr um 25 % gesteigerten Gesamtlänge in den Auftragsbüchern.

Um das alles bewältigen zu können, wurden in Dinkelsbühl 2017 1,5 Mio. EUR investiert, neue Konstrukteure eingestellt und die Vernetzung der Konstruktionsabteilungen mit denen der Schwestergesellschaften in der Gruppe vorangetrieben. Insgesamt gibt es 30 neue Arbeitsplätze in Dinkelsbühl und, so Fliszar, sie lassen sich besetzen. „Die Bewerbungslage in der Region ist gut.“

Derzeit arbeitet der CEO zusammen mit den Kollegen aus der Gruppe dran, das komplette Geschäft mit Produkten für das Handwerk unter einem neuen Markendach zu bündeln. Hauptträger soll dann WP-L sein, während sich die Schwestern Kemper und Haton schwerpunktmäßig mit ihren Neuentwicklungen Richtung Großbetriebe orientieren. Die Zeitschiene zur Umsetzung zielt auf die iba im Herbst 2018.

Bis dahin hat auch die Produktentwicklung noch einiges vor. Der Stikkenofen Rototherm ist zwar bereits energetisch überarbeitet, sodass er „im Vergleich zu Modellen vor 2015 um 28 % energieeffizienter arbeitet“, so Dr. Adams, „aber wir denken an neue Funktionen und Integrationen.“ Eine dieser Ideen ist die Aufrüstung des Rototherms zu einem Ofen, in dem Handwerksbetriebe sowohl wie üblich Blechware, aber auch Kastenbrote backen und sich so mit Premiumqualitäten einen Teil verloren gegangener Umsätze zurückholen.

Auch Durchschiebe-Stikkenöfen sind wieder im Gespräch, diesmal als automatisierte Version, die ihre Ware in keimreduzierte Räume entlässt. Für die Vakuumkonditionierung als System einer schnellen Abkühlung bei gleichzeitiger Stabilisierung der Gebäckstrukturen können sich Fliszar und Adams automatisierte Kombinationen sowohl mit industriellen Öfen wie mit handwerklichen Ofenbatterien vorstellen.

Bereits in der Realisationsphase befindet sich ein Programm, das Reinigung und das Einhalten von Hygienestandards fördert. Die Scheiben der jüngsten Ladenbackofengeneration lassen sich einfach aus der Tür entnehmen und in der Spülmaschine reinigen. Die Innenräume der Gärschränke dazu bestehen aus einer nahtlosen, kratzfesten Kunststoffkammer, aus der man zur Reinigung nur mehr die Blechauflagen rauszieht.

Am Matador wurde die bisherige Steuerung über ein einziges Touch-Panel durch je eines für jeden Herd ausgewechselt, die noch einfacher zu bedienen sind, aber auch zentral angesteuert werden können. Außerdem zeigen die Steuerungen echte Videoclips, die auch eine ungelernte Bedienkraft en detail anleitet, wie einzelne Arbeitsschritte wie z. B. Schneiden oder Bestreuen gemeistert werden und wann und wie man reinigt.

Bis zur iba in München sind es keine acht Monate mehr und Fliszar und Adams sind fest entschlossen, dort zu zeigen, was in Dinkelsbühl möglich ist.

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