Bild oben: Das neue Präsidium des Zentralverbandes: Bäckermeister Günter Wagner (2. v. l.) wurde neu in das Gremium gewählt. Die weiteren
Präsidiumsmitglieder sind Jürgen Hinkelmann (l.), Andreas Schmitt (r.), Matthias Grenzer (2. v. r.) sowie Präsident Roland Ermer (Mitte)
Die aktuelle Stimmungslage in Deutschland, wie Interessenvertretung gegenüber der Politik funktioniert,
was KI kann und auch Neuwahlen waren Themen der Jahrestagung des Zentralverbandes des Deutschen
Bäckerhandwerks am 13. Oktober in Braunschweig.
Roland Ermer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks, machte in seiner Eröffnungsrede keinen Hehl daraus: „Die Lage der deutschen Wirtschaft bleibt angespannt.“ Die Schwäche Deutschlands und die verhaltene Stimmung im Land hinterließen auch im Bäckerhandwerk Spuren. Die Stimmung sei mies. Er forderte: „Die Politik muss endlich liefern. Wir brauchen mutige Strukturreformen und gezielte Investitionen statt kosmetischer Korrekturen und halbherziger Beschlüsse.“ Es werde etwas passieren müssen. Ermer: „Wir brauchen ein neues Denken.“ Aber eines sei klar: Wirkliche Lösungen könne man nur gemeinsam erringen. Deshalb: „Müssen wir im Gespräch bleiben.“

